Jugendordnung (JO) der Wandsbeker Schützengilde e.V. von 1637

§ 1 Zweck
Die Jugendordnung (JO) der Wandsbeker Schützengilde e. V. von 1637 (WSG) ist Bestandteil der Satzung der Wandsbeker Schützengilde e. V. von 1637. Sie regelt Belange der WSG-Jugendarbeit.

§ 2 Aufgaben
Aufgaben der WSG- Jugend sind die Förderung, Ausübung und Pflege des Schießsports sowie die Anleitung zu sportlicher Betätigung im Allgemeinen. Die Anleitung und Betreuung der Jugendlichen erstreckt sich außer auf dem sportlichen auch auf dem kulturellen und gesellschaftlichen Bereich. Es soll das Gemeinschaftsleben sowie die Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugendlichen im Sport und in der Gesellschaft gefördert werden. Die Jugend bekennt sich zum Amateursport. Die Jugendorgane arbeiten ehrenamtlich. Die Jugend ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral.

§ 3 WSG-Jugend
Zur Jugend gehören alle Mitglieder der WSG, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die WSG-Jugend gehört der Hamburger Sportjugend (HSJ) im Hamburger Sportbund e.V. (HSB) und der Schützenjugend des Hamburger Schützenverband und Umgegend e.V. an.

§ 4 Organe
Organe der WSG-Jugend sind die Jugendversammlung (JVS) und der Jugendausschuss (JA).

4.1 Jugendversammlung
An der Jugendversammlung können alle Mitglieder der WSG teilnehmen. Die JVS ist das oberste Organ der WSG-Jugend. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der WSG-Jugend, die das 7. Lebensjahr vollendet haben, sowie der/die 1. und 2. Jugendwart/in. Die Übertragung der Stimme an andere ist nicht zulässig. Das Stimmrecht der Jugendwarte / Jugendwartinnen erlischt mit der Entlastung des Jugendausschusses.

4.1.1 Jugendhauptversammlung
Die JVS muss mindestens einmal im Jahr, spätestens drei Wochen vor der Jahreshauptversammlung der WSG, stattfinden. Die Einberufung der JVS muss schriftlich durch den/die Jugendwart/in unter Angabe der Tagesordnung, zwei Wochen vorher erfolgen. Auf Antrag eines Fünftels der WSG-Jugend oder der Hälfte des Jugendausschusses muss der/die 1. Jugendwart/in eine außerordentliche JVS einberufen.

4.1.2 Aufgaben der Jugendversammlung

  • Festlegung der Betätigungsfelder des Jugendausschusses.
  • Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes und des Kassenberichtes des Jugendausschusses. Die Kassenprüfung erfolgt durch den/die gewählte/n Kassenwart/in und die gewählten Kassenprüfer/innen der WSG.
  • Entlastung und Wahl des Jugendausschusses per Akklamation oder auf Antrag in geheimer Wahl.
  • Behandlung von Anträgen, die bis drei Tage vor Versammlungsbeginn schriftlich vorgelegen haben. In der Versammlung gestellte Dringlichkeitsanträge sind zu behandeln, wenn sie mit einfacher Mehrheit der Stimmen zugelassen werden.
  • Die von der JVS gewählten Jugendwart/e/innen sind der Jahreshauptversammlung der WSG zur Bestätigung vorzuschlagen. Bei Nichtbestätigung muss eine Neuwahl erfolgen, die dann endgültig ist.


4.1.3 Abstimmungen, Wahlen, Änderung der Jugendordnung
Für alle Abstimmungen und Wahlen ist die einfache Mehrheit der Stimmen erforderlich. Änderungen der Jugendordnung bedürfen einer 2/3 Mehrheit der Stimmen und der Bestätigung durch die Jahreshauptversammlung der WSG.

4.2 Jugendausschuss
Mitglieder des Jugendausschusses sind:

  1. der/die 1. Jugendwart/in Vorsitzende/r des JA
  2. der/die 2. Jugendwart/in, stellvertretende/r Vorsitzende/r des JA
  3. die Jugendsprecher
  4. der Schießmeister des Vereins oder ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied


Die Anzahl der stimmberechtigten JA-Mitglieder muss zu mindestens 50% aus Jugendlichen bestehen.

Der/die 1. und 2. Jugendwart/in müssen das 18. Lebensjahr, JA-Mitglieder das 10. Lebensjahr vollendet haben. Der/die 1.und 2. Jugendwart/in vertreten die Interessen der WSG-Jugend nach innen und außen. Der/die 1. Jugendwart/in ist stimmberechtigtes Mitglied des WSG-Vorstandes.

Die Jugendsprecher müssen Mitglieder der WSG-Jugend sein. Ihre Anzahl wird jährlich von der JVS neu bestimmt. Der Schießmeister wird durch den geschäftsführenden Vorstand der WSG ernannt.

Der JA organisiert die WSG-Jugendarbeit im Rahmen der Satzung, JO und der JVS. Im Weiteren verwaltet er den Jugendetat und berät über alle Belange der WSG-Jugend. Der JA ist für seine mit einfacher Mehrheit getroffenen Beschlüsse gegenüber der JVS verantwortlich. Die Sitzungen des JA finden nach Bedarf, mindestens vierteljährlich, so statt, dass der JA den Ablauf der JVS vorbereiten kann.

Der/die 1.Jugendwart/in ist verpflichtet, den JA einzuberufen, wenn die Hälfte des JA dies schriftlich verlangt.

Beschlossen auf der Jahreshauptversammlung der Wandsbeker Schützengilde e. V. von 1637 am 26. Januar 1998